Abstandshalter - NICHT LÖSCHEN!

1990

Am 31. Juli 1990 gründet Steffen Mönnich eine Werbeagentur unter dem Namen »designXpress dresden« und führt den Betrieb als Inhaber beständig bis in die heutige Zeit.
Zu den ersten Kunden zählen große Industrieunternehmen wie die Messelektronik Dresden GmbH und die ehemalige Robotron-Software-Schmiede SRS (später SAP).
Markenentwicklung, Geschäftsberichte, Vorlagen für Aufsichtsgremien, Pressedienst und Printprodukte bilden das Kerngeschäft.
Der Unternehmensname, der nicht so ganz in die heutige Zeit passen will, versucht das Leistungsspektrum abzubilden: design + press, wobei press zugleich für Pressedienste und das Drucken stehen soll.
Ideen, die Firmierung zu verändern, verloren sich stets in langen Diskussionen. Jetzt steht sie als Attribut der Beständigkeit unter »Denkmalschutz«.

1991

Zögerlich entwickelt sich der Kundenkreis zu einem Branchenmix – Gastronomie, Einzelhandel, Forschung, Öffentliche Verwaltungen, Bau, Industrie, Kunst und Kultur.
Mit den Projekten dieser Klientel erweitert sich das Leistungsspektrum der Agentur.

1992

Die Idee und Umsetzungsstrategie für eine periodisch erscheinende Kunstzeitschrift münden in ein erstes Verlagsprodukt. Hinzu kommen eigene und Verlagsprodukte anderer Herausgeber, wie z. B. des Freistaates Sachsen. Diese Herausforderungen fördern neue Kompetenzen, Kunden und Selbstbewusstsein.
designXpress dresden trägt nun für viele Jahre die Unterzeile »Werbeagentur & Verlag«.

1996

Ein verändertes Wirtschaftsklima bringt das Verlagsgeschäft auf den Prüfstand. Eigene Produkte, wie z. B. »Liebe Anarchie« – Lyrik von Axel Reitel, reich illustriert von Hubertus Giebe, waren Liebhaberei und gänzlich unwirtschaftlich.
Die publizistischen Kompetenzen fließen nun in zahlreiche Auftragsproduktionen, in Recherchen und Texterstellung.
Zu den soliden Bestandskunden zählen u. a. die Philipp Holzmann AG, Dresdner Forschungsinstitute und in erheblichem Maß auch das Dresdner Amt für Abfallwirtschaft und Stadtreinigung. Kampagnen wie die »Einführung der Bioabfallsammlung« und »Verpackungsarmes Einkaufen« entwickeln unerwartete Dimensionen und verstärken ein bisher unbedeutendes Geschäftsfeld: den Messebau. Stände bis zu 100 Quadratmeter sind zu gestalten und umzusetzen.
Im Schlepp dieser Projekte beginnt die Produktion des »Abfallkalenders der Stadt Dresden« – zwei Mal jährlich 265.000 Exemplare mit der Bedingung, die komplette Projektfinanzierung aus Anzeigenverkäufen selbst zu leisten.

2006

Nach zehn Jahren fällt die Entscheidung, das Projekt »Abfallkalender« abzugeben. Die Arbeitsaufwände in der Anzeigenakquiese und Kalenderproduktion blockieren die auftragsstärksten Zeiträume im Frühjahr und Herbst. Das Projekt selbst bot keine weitere Entwicklungsperspektive. Messebau bietet sie: Architektur, Raum, Licht, Material, Grafik, Akustik ...

2007

Der erste Designstand, gefertigt für die WaCo Gerätetechnik GmbH, offenbart, dass die eigenen Qualitätsansprüche, die spezifischen Bedingungen von Messebau, das Ziel der Wiederholbarkeit und die Bedürfnisse der Kunden eine Jonglage besonderer Art darstellen.
Mehr als eine Herausforderung: fachliche Kompetenzen erweitern, Logistik lernen, investieren, investieren, investieren...
designXpress dresden trägt nun die Unterzeile »Werbeagentur & Messebau«.

2009

Mit der Inbetriebnahme des Messelagers beginnt die Einlagerung eigener und kundeneigener Messestände und der Musterbau kompletter Standkonstruktionen in eigener Halle.

2011

Eine Werkstatt erlaubt die Erweiterung der Fertigungstiefe und die Qualitätsverbesserung der Fertigung in den Bereichen Aluminium- und Acrylverarbeitung, Bau von Modellen und Hochleistungs-LED-Lichtanlagen.

2012

Mit der Investition in ein mobiles Fotostudio erweitert sich die Leistungsfähigkeit im Agenturbereich deutlich. Fotografische Arbeiten gehen in grandiose Projekte ein, z. B. wie »Das Dynamo-Buch« oder den »Bericht der Ausländerbeauftragten«.

2013

Die Zahl der Kunden im Bereich Messebau wächst auf das gleiche Niveau wie die im Bereich der Agenturleistungen.
Die Anschaffung von Transportern mit fünf Meter Ladelänge entlastet die Messe-Logistik.

2019

Das erfolgreichste Geschäftsjahr: im Umsatz, im Ertrag, in den Investitionen, in der Auftragsdichte, aber vorallem in der Bewältigung der enormen logistischen Herausforderungen.
Die Skalierbarkeit der Ressourcen erweist sich.
Die Agenturleistungen stehen dem Messebau nicht nach. Das bewegendste Projekt: das Buch »Jörg Stübner – Popstar wider Willen« – 416 Seiten und brilliante Fotos in einem Sommer.

2020

designXpress dresden beginnt das 31. Geschäftsjahr. Herausragendes Projekt: das Buch über Walter Fritzsch anlässlich seines 100. Geburtstages.